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Gold

Im Mund scheint fast alles Gold zu sein, was glänzt. Denn erstens ist es überaus beständig. Zweitens kommt es sehr vielseitig zum Einsatz. Und drittens schaffen Zahntechniker damit bei metallkeramischem Zahnersatz eine möglichst naturgetreue Farbgebung. Gold wird sehr gut vertragen. Künstliche Goldverbindungen lösen das Gold allerdings mit Chemie – und darauf kann die Haut reagieren. Ausgeschlossen sind giftige Reaktionen auf das Metall – über allergische Phänomene lassen wir die Wissenschaft ruhig weiter streiten. Sehr empfindliche Menschen können die Verträglichkeit von Gold zuerst im Allergietest prüfen.

Platin

Die Beständigkeit von Platin entspricht der von Gold – Festigkeit und Härte von Goldbasiswerkstoffen werden damit wesentlich gesteigert. Platin entfärbt das Gold und dadurch sehen stärker platinhaltige Legierungen schnell blass aus. Das reine Metall sollte nicht mit chemischen Platinsalzen verwechselt werden. Die sind giftig und können eine Allergie auslösen. Platin ist im Mund unlöslich und außerordentlich gut verträglich. Das Edelmetall Platin ist vor allem für empfindliche Menschen sehr geeignet.

Palladium

In unserer Umwelt kommt Palladium vor – und das ist gut so, denn in löslichen Verbindungen wäre eine hohe Dosierung giftig. Der frühere Krebsverdacht hat sich dagegen wissenschaftlich erledigt. Übrigens: Hohe Dosen werden in Dentallegierungen mit Sicherheit nicht erreicht. Das Edelmetall der Platingruppe trägt wegen seiner hohen Beständigkeit sehr zur Festigkeit von Legierungen bei, lässt Gold allerdings bald blass aussehen und wird daher auch in goldfreien Legierungen verwendet. Bei Palladium und seinen Salzen sind besonders Nickel-Allergiker vorsichtig und machen im Zweifel lieber erst den Allergietest.